Leserbrief zu „Chance zum Lückenschluss“

Dr. Martin Kemper schickt uns seinen Leserbrief an die WN zu deren Beitrag vom 12. Dezember „Architekten gegen Bürgerbegehren am Gremmendorfer Weg“:

Die Architekten möchten also die „Herausforderungen der wachsenden Stadt mit kompakten Siedlungskörpern“ meistern und „klare Konturen im Aussenraum“ setzen, damit die „Landschaft nicht abgewertet wird“.

Abgewertet? Für ein Miteinander von Landschaft und Wohnen scheint bei dieser Strategie im Gegenteil kein Platz mehr zu sein. Natur und Artenschutz haben sich unterzuordnen. Architekten und Vorhabensträger bestimmen unseren Lebensraum – das ist in Münster an vielen Stellen nur zu deutlich zu sehen.

Vielleicht wollen das die Münsteraner Bürger gar nicht! Ist das der Weg der „lebenswertesten Stadt der Welt“ in die Zukunft? Wird der Streit um den Ausbau des Gremmendorfer Wegs jetzt zum Symbol für bürgerfremde Stadtentwicklung?

Dr. Martin Kemper

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