Für einen grünen Stadtteil

Münstersche Zeitung | 24. Juli 2014

„Die Politik soll merken, dass es Widerstand gibt“ schreibt Dietrich Backmann in einem umfangreichen Artikel über den Ärger der Anwohner, die sich gegen eine Bebauung des Beckamp und einen Ausbau des Gremmendorfer Weges formieren. Die Mitglieder der Bürgerinitiative hatten sich am Montag zuvor im Gremmendorfer Friedenskrug darüber beraten, wie man den politisch Verantwortlichen die Tragweite einer Entscheidung über den Bebauungsplan 564 vor Augen führen könne.

„Da ist einmal die Sache mit den Bäumen …“, schreibt Backmann weiter und „schon in der Bürgerversammlung Ende Juni war die Standsicherheit der Bäume auf öffentlichem und privatem Grund ein heißes Thema gewesen.“ Zum Hintergrund: Die Stadt hatte den Ausbau des Wohngebietes im Gremmendorfer Nordostens schon einmal als „abgeschlossen“ bezeichnet nachdem sie die Straße, die einmal bis an den Acker Beckamp führen sollte, mit weiteren Wohnhäusern verschlossen hatte. Der neue Plan eines privaten Investors sieht nun stattdessen einen Ausbau des Gremmendorfer Weges vor, der nach Ansicht der Anwohner die alten Bäume auf beiden Seiten des heutigen Wirtschaftsweges akut gefährdet.

Die MZ berichtet weiter über den Einwand der Bürgerinitiative, dass bereits mehr als 2.000 Wohneinheiten in Gremmendorf geplant sind oder zur Verfügung stehen, die ohne weitere Umweltzerstörung und ohne neue Flächenversiegelung zu haben sind.

Leider können wir keinen Link auf diesen Zeitungsartikel anbieten. Er wurde nur in der gedruckten Ausgabe veröffentlicht, nicht aber auf den Webseiten der Münsterschen Zeitung.

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